Blueberry-Lemon-Scones

Blueberry-Lemon-Scones

Die Scones sind ein einfacher und fluffig leckerer “Tea Time Treat” aus UK – dazu darf eine Tasse schwarzer Tee schon fast nicht fehlen!

Nach dem Grundrezept für Scones von Paul Hollywood.

Zutaten

12-14 Mini-Scones / 6-8 Scones für 4 Personen

  • 250 g Mehl (z.B. 550er Weizen) und noch etwas extra fürs Ausrollen
  • 40 g kalte Butter
  • 40 g Zucker
  • geriebene Schale von einer Bio-Zitrone
  • 3 TL Backpulver
  • 1 Ei
  • 1/3 TL Salz
  • 125 ml (Pflanzen-)Milch
  • 50 g getrocknete Blaubeeren (oder Cranberries, Rosinen,…) oder 150 g frische Blaubeeren  

Dazu Servieren


Zubereitung

Ofen auf 200°C (Umluft) vorheizen und ein Backblech mit Backpapier vorbereiten.

225 g Mehl in eine große Schüssel abwiegen. Die Butter in kleinen Würfeln dazugeben und mit den Fingerspitzen in das Mehl einreiben bis die Mischung eine fein-bröselige Struktur hat.

Zucker, Zitronenschale und Backpulver hinzugeben und mit einem (hölzernen) Löffel gut unterrühren.

Milch in einem Messbecher oder einer kleinen Schüssel abmessen und das Ei sowie Salz hinzugeben. Alles verquirlen. 1 EL davon abnehmen oder später übrig lassen. Die Hälfte der Flüssigkeit zur Mehlmischung geben und mit dem Löffel unterrühren. Dann nach und nach in kleinen Schlucken mehr hinzugeben und verrühren, bis der Teig eine weiche, feuchte Konsistenz erreicht hat. Es kann sein, dass nicht die ganze Flüssigkeit benötigt wird. Abschließend die Früchte unterrühren.

Das restliche Mehl auf die Arbeitsfläche streuen und den feuchten, klebrigen Teig darauf kippen. Etwas Mehl oben drauf streuen und alles  flachdrücken. Die Hälfte des Teiges über die andere falten und leicht festdrücken. Das Ganze um 90° drehen und wiederholen. Einige Male durchführen, bis das meiste Mehl eingearbeitet ist. Dabei drauf achten, dass der Teig nicht zu stark bearbeitet wird – also nicht kneten wie Brotteig. Diese Technik nennt sich “chaffing” und sorgt dafür, dass mehr Luft in den Teig gebracht wird.
Das Ergebnis sollte ein feuchter, weicher, formbarer Teig sein. Wenn der Teig dabei zu klebrig wird, noch extra Mehl auf den Teig oder die Hände streuen. 

Wenn nötig noch etwas Mehl auf die Arbeitsfläche und den Teig streuen und dann das Nudelholz zücken. Den Teig 2-3 cm dick ausrollen – etwas dünner für Mini-Scones, etwas dicker für größere. Ein großes, scharfes Küchenmesser oder passenden Ausstecher zücken und den Teig in gleichgroße Stücke teilen. Dabei das Messer/den Ausstecher möglichst von oben nach unten drücken, nicht durchziehen oder drehen. Messer/Ausstecher ggf. mit etwas Mehl bestreuen, wenn es zu klebrig wird.

Schneidevarianten

  • Für 14 Mini Scones beispielsweise zunächst 4 etwa gleichbreite Streifen schneiden – die inneren beiden quer in 4 Quadrate teilen, die äußeren je in 3 Stücke teilen.
  • Alternativ den Teig wie eine Torte in 8 oder 12 “Dreiecke” schneiden.
  • Oder für traditionelle runde Scones einen runden Plätzchen-Ausstecher nehmen und mehrere Stücke ausstechen. Den restlichen Teig erneut zusammenarbeiten, ausrollen und wieder ausstechen.
    Vorteil ist hierbei, dass alle Kanten gleich abgeschnitten sind und die Scones so sonders gut aufgehen können. Nachteil ist, dass der Teig mit jeder Runde ausrollen von seiner Luftigkeit verliert. Zudem ist es deutlich aufwändiger…

Die Teigstücke auf dem vorbereiteten Backblech platzieren und für einige Minuten ruhen lassen, sodass das Backpulver schon beginnen kann zu arbeiten. An diesem Punkt kann das Blech auch für längere Zeit kalt gestellt werden um später frisch gebacken genossen werden zu können.
Vorm Backen obenauf mit der übrig gelassenen Milch-Ei-Mischung bestreichen. Dabei darauf achten, dass sie nicht an der Seite herunter läuft.

Das Blech auf mittlerer Position in den heißen Backofen schieben und 12-15 Minuten backen, bzw. bis die Scones gut aufgegangen und goldbraun sind. Herausnehmen und anschließend auf einem Gitter abkühlen lassen. Wenn gewünscht, kann jetzt auch etwas dickflüssiger Zitronenguss (aus etwas Zitronensaft und Puderzucker) darüber geträufelt werden.

Möglichst frisch servieren. Dann aufschneiden, mit Butter bestreichen und genießen. Marmelade braucht es gar nicht immer.

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